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Das Festival und die Idee dahinter

Politisches Kabarett ist die demokratischste, aufklärerischste, emanzipatorischste Kunstform überhaupt: Jeder kann es machen, man benötigt weder einen Apparat wie beim Theater noch eine spezielle Ausbildung wie an der Oper. Die kleinste Bühne ist ein Kasten Bier und ansonsten geht es um den direkten Dialog zwischen Kabarettist (und natürlich Kabarettistin) und Publikum. Wobei der Kabarettist oder die Kabarettistin immer nur mit dem Wissen, dem Fühlen und Denken des Publikums arbeiten kann. Sonst lacht nämlich niemand und die Kunst verpufft.

Kabarett ist nah an den Empfindungen der Menschen und reflektiert aktuelles Zeitgeschehen und gegenwärtige Zustände wie keine andere Kunstform. Wenn es eine Zeit gibt, in der politisches Kabarett lebendig und relevant ist, dann ist es in Zeiten von Krisen, Umbrüchen und Veränderungen.

In einer immer unübersichtlicher werdenden Welt kann Kabarett mit seiner humanistisch-aufklärerischen Werteorientierung den Dschungel der gefühlten Wirklichkeiten lichten, ohne gleich selbst ein neues Weltbild zu propagieren. Im Gegenteil: Kabarett ist "die Lachen gewordene Einladung" zum selber Denken und Handeln. Kabarett ist damit die ideale Kunstform, um Menschen, die mehr wollen als nur das eigene Fortkommen, zusammen und weiter zu bringen.

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